Vierte Kompanie des Jägervereins Neheim spendet an den Verein

Jägerverein

Die Hauptleute der 4. Kompanie des Jägervereins aus Neheim überreichten eine Spende in Höhe von 250€ an Petra Hannemann und Larissa Braun vom Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V.

Der Verein erhält zwar öffentliche Zuschüsse zu den Personal- und Sachkosten für die Frauenberatung und das Frauenhaus von der Stadt Arnsberg, dem Hochsauerlandkreis sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. Diese reichen aber bei weitem nicht aus, unsere gesamten laufenden Kosten zu decken und zusätzlich besondere Projekte oder Aktionen durchzuführen.

Die Kompanie leistet damit einen Beitrag um qualifizierte Arbeit für Frauen weiter zu sichern, dafür bedankt sich der Verein im Namen aller Beratung - und schutzsuchenden Frauen. 

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„Wo hört der Spaß auf“ - Präventionsveranstaltung gegen sexualisierte Gewalt

Hannah Püttmann, eine Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle, hat am 08. November mit Unterstützung durch Herrn Dr. Norbert Peters (Chefarzt des Klinikums Hochsauerland), sowie Herrn Norbert Plaßwilm (Mitarbeiter der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Arnsberg), eine Präventionsveranstaltung gegen sexualisierte Gewalt für Mädchen und Jungen am Franz-Stock-Gymnasium Neheim durchgeführt.

Zunächst referierte Herr Dr. Peters über die Wirkung von KO-Tropfen, die Rolle von Alkohol bei sexuellen Straftaten und die medizinische Soforthilfe nach sexualisierter Gewalt, bevor Herr Plaßwilm und Frau Püttmann Workshops für interessierte Schüler_innen der neunten Klassen anboten. Inhalte hierbei waren u.a. neben der sexualisierten Gewalt, verschiedene Gewaltformen, eigene Grenzen wahrnehmen und setzen, Nein-Sagen und das Aufzeigen von Hilfsmöglichkeiten.

Insgesamt 54 Schüler_innen (25 Mädchen, 29 Jungen), nahmen an diesem Angebot teil.

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Öffentlichkeitsarbeit der Frauenberatung und des Frauenhauses in Neheim

Am 15. September haben Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und der Frauenberatungsstelle einen Infostand in Neheim aufgebaut.

Wir bedanken uns herzlich für den interessierten Austausch über die Präventions- und Beratungsangeboten zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie der Soforthilfe nach sexueller Gewalt. Ebenso freuten wir uns über Ihre Fragen zu unserem Unterstützungsangebot für die Frauen und Kinder im Frauenhaus.

Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit möchten wir nicht nur Betroffene informieren, sondern auch die Gesellschaft für das Thema sensibilisieren.

Wir brauchen auch weiterhin Ihre Unterstützung um den Betrieb der beiden Einrichtungen aufrecht zu erhalten!

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Infostand 2

Das Frauenhaus trifft auf Alpakas

Alpakas haben eine kuschelige Wolle und fühlen sich ganz weich beim Streicheln an. Das dachten wir mit den Frauen und Kindern beim ersten Zusammentreffen mit den Andentieren. Für uns war es eine wunderschöne Erfahrung, die wir machen durften, denn Alpakas nehmen die Menschen so an, wie sie sind. Ganz ohne Vorurteile und Erwartungen.

Sie scheinen mit ihrer außerordentlichen Einfühlsamkeit unsere Gedanken lesen zu können und uns lenken zu können beim Führen am Halfter.

Wenn man sich ganz auf „sein“ Alpaka einlässt und mit ihm in Beziehung getreten ist, kann das Alpaka kleine und größere Wunder bewirken. In der Therapie nennt man sie „Delfine auf vier Beinen“. Alpakas kann man zu nichts zwingen. Sie machen das, was sie tun, von sich aus. Sie vertrauen uns und lassen sich dann ein Stück des Weges führen.

Der Umgang mit Alpakas unterstützt bei der Überwindung von Ängsten, hilft Verantwortung aufzubauen, ermutigt die Kontaktaufnahme und stärkt das Selbstwertgefühl. Sie haben einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen. Am Liebsten hätten wir eine eigene Herde, so begeistert waren alle von uns!

Wir danken dem Ennerthof von ganzem Herzen für dieses einzigartige und großzügige Geschenk und werden gerne wiederkommen!

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Alpaka

Das Frauenhaus informiert Bürger*innen in Winterberg

In dieser Woche haben die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Arnsberg mit einem mit einem Informationsstand in Winterberg über die Hilfe bei häuslicher Gewalt aufgeklärt.

Das Frauenhaus Arnsberg ist die einzige Schutzunterkunft im Hochsauerlandkreis.

Wir möchten uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für den offenen und interessierten Austausch bedanken!

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Infostand Winterberg

Anonyme Spurensicherung braucht Öffentlichkeit

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Fortbildung für Ärzt_innen, Apotheker_innen und medizinische Fachangestellte

 

Seit Ende 2015 gibt es die Möglichkeit der anonymen Spurensicherung (ASS) nach Sexualstraftaten im HSK. Diese wird in in den gynäkologischen Abteilungen der Krankenhäuser Karolinen- Hospital Arnsberg- Hüsten als auch dem städtischen Krankenhaus Maria- Hilf Brilon angeboten. Kaum jemand weiß davon.

Da viele Betroffene nach der Tat noch unter Schock stehen, entscheiden sie sich zu dem Zeitpunkt meist gegen eine Strafanzeige. Für ein späteres Strafverfahren ist es jedoch unerlässlich, Spuren gerichtsfest zu sichern und zu dokumentieren. Dies ist durch die anonyme Spurensicherung gewährleistet.

Menschen, die im Bereich der Medizin und Pharmazie arbeiten, sind unverzichtbare Multiplikator_innen. Sie besitzen die Möglichkeit, wichtige Informationen zum Verfahren von ASS- wie zum Beispiel die Anforderungen eines Strafverfahrens, sowie der Kenntnis eines Hilfenetzwerkes vor Ort- an Betroffene weiterzugeben.    

 

Termin:                                  Mittwoch, der 22.09.21

                                       16.00 – 18.00 Uhr

 

Veranstaltungsort:                Engagementzentrum (Raum E12)

                                       Am Hüttengraben 29

                                       59759 Arnsberg

 

 

Chefarzt Dr. med. Norbert Peters, Klinikum Hochsauerland

„Vorgehen bei Verdacht einer sexuellen Straftat aus gynäkologischer Sicht“

 

BA Soziale Arbeit, Hannah Püttmann, Frauenberatung Arnsberg

„Vorstellung der medizinischen Soforthilfe nach sexualisierter Gewalt, sowie Krisenintervention und Vorstellung von Beratungsangeboten für Betroffene“

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um schriftliche Anmeldung.

 

*Unter Vorbehalt: Die Coronapandemie erfordert ggf. eine Beschränkung der Anmeldemöglichkeit auf zwei Personen Ihrer Einrichtung. Wir bitten in diesem Fall um Ihr Verständnis!

Sommerferien im Frauenhaus

Durch Spenden konnte den Müttern und ihren Kindern eine unbeschwerte Zeit in den Ferien ermöglicht werden. Bei gemeinsamen Ausflügen, Spielen im Freien und im Kontakt mit den Tieren hatten sie die Möglichkeit, Abstand von Problemen und belastenden Erinnerungen zu gewinnen. Die Frauen konnten neue Kraft für den weiteren Weg in ein selbstbestimmtes Leben tanken. Die Kinder konnten „einfach mal wieder Kind sein“, Abenteuer erleben und sich über den „Urlaub“ – für viele Kinder der erste in ihrem Leben – freuen.

Ohne die finanzielle Unterstützung von außen wäre dieses Angebot für unseren Verein nicht umsetzbar gewesen.

Dafür möchten wir uns herzlich bei allen Spender:innen bedanken.

 

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Bild SommerBild HP Sommer

 

„Echte Schätze – Gewaltprävention von sexuellem Missbrauch“

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Der Schutz von Kindern vor Gewalterfahrungen ist ein zentrales Anliegen.

Das Präventionsprojekt „Echte Schätze“ angelehnt an das PETZE- Institut, richtet sich an Vorschulkinder mit dem Ziel, Mädchen und Jungen so früh wie möglich stark zu machen durch Information, Ermutigung sowie positiver Stärkung der kindlichen Autonomie und Ressourcen. Das Angebot beinhaltet die Themen Gefühle, Selbstbewusstsein, Nein-Sagen und Zusammenhalt.

Der Bonhoeffer- Kindergarten Neheim hat als erste Einrichtung im Umkreis mit 16 Kindern daran teilgenommen. Das Projekt, durchgeführt von Hannah Püttmann (BA Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik, Erzieherin), beinhaltet– neben einem Informationsabend für die Erziehungsberechtigten - vier Präventionseinheiten.

Falls auch Sie interessiert an dem kostenfreien Angebot für Ihre Einrichtung sind, melden Sie sich gerne bei uns denn mit einer frühzeitigen Ich-Stärkung und der Prävention von sexuellem Missbrauch kann nicht früh genug begonnen werden.

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Ausstellung "Was ich anhatte" in der Stadtbibliothek

Eine Frau wird nicht aufgrund ihrer Kleidung Opfer von sexualisierter Gewalt. Gegen diesen Schuld-Mythos stellt sich die Wanderausstellung „Was ich anhatte“ und macht daher Erfahrungen von Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, anonym öffentlich. Sie ist in der Stadtbibliothek am Standort Neheim von Montag, 21. Juni, bis Donnerstag, 1. Juli, zu sehen.

Die von Beatrix Wilmes konzipierte Ausstellung zeigt eine vielschichtige Installation persönlicher Kleidungsstücke und Aussagen betroffener Frauen, um einerseits anderen Frauen Mut zu machen und andererseits die Gesellschaft für dieses strukturelle Problem zu sensibilisieren. Denn: Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren – quer durch alle Altersgruppen und sozialen Schichten. Dieser Problematik will Beatrix Wilmes mit ihrer Ausstellung entschieden entgegen treten, indem eben kein voyeuristischer Blick auf die Tat gezeigt wird, sondern bei der entschlossene Frauen und deren Handeln im Mittelpunkt stehen.

Die Realisierung der Wanderausstellung „Was ich anhatte“ in Neheim wurde maßgeblich von der Gleichstellungsstelle der Stadt Arnsberg initiiert und wird in Kooperation mit der Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis, dem Stadtmarketing und der Stadtbibliothek Arnsberg durchgeführt. Die Initiator*innen freuen sich über zahlreiche Besucher*innen.

Wir bedanken uns, dass wir den inhaltlichen Teil der Eröffnung mitgestalten durften. 

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Wasichanhatte

Wasichanhatte

Frauenhaus freut sich über Mittel zur Freizeitgestaltung

Eine Spende von 2000 Euro hat der Verein "Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V." an das Frauenhaus in Arnsberg überreicht.  Der symbolische "Scheck" wurde von Birgit Koppelmann und Mattheus Pikos von der gleichnamigen Provinzial-Geschäftsstelle überreicht. 

Das Versicherungsbüro Pikos und Koppelmann hatten das Arnsberger Frauenhaus für die Spende vorgeschlagen, denn der Verein "Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V " hat beschlossen, seinen Schwerpunkt in diesem Jahr auf Frauenhäuser und Institutionen zu setzen, die Zuflucht, Beratung und Hilfe für Frauen anbieten. 

Wir freuen uns und bedanken uns für die großzügige Spende, die wir für neue Spielgeräte und die Freizeitgestaltung der Frauen und Kinder verwenden können!

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Sparkassenbeschäftigte spenden für den guten Zweck

Was für eine tolle Geste!

Die Sparkasse Arnsberg-Sundern spendet ihr Preisgeld aus einem regionalen Wettbewerb. 

Wir freuen uns, dass der Verein "Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V." dabei ist und eine Spende in Höhe von 750,00€ erhalten hat.

Vielen lieben Dank an alle Mitarbeiter der Sparkasse Arnsberg-Sundern.

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Larissa Braun vom Frauenhaus Arnsberg im #METOO Podcast mit Mai Nguyen

Internationaler Weltfrauentag 2021

Unsere Kolleginnen des Frauenhauses und der Frauenberatungsstelle Arnsberg im Interview mit der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Arnsberg Frau Blesel über die aktuelle Situation.

Soroptimist Club Meschede spendet den Erlös aus der Orange Day Aktion

Es ist uns eine Herzensangelegenheit –

Martina von Weichs, Präsidentin 2019/2021, und Jutta Rücker vom Soroptimist Club Meschede überreicht die Spendenurkunde an Karola Enners und Birte Schritt vom Vorstand.

 

Zu Beginn des neuen Jahres freut sich der Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. über die Spende von 3000,00 €. Anlässlich der weltweiten Orange Day Aktion “Nein zu Gewalt gegen Frauen“ vom 25. November bis zum 10. Dezember 2020 sammelten die Clubmitglieder des Soroptimist Club Meschede in der Fußgängerzone an den Markttagen in Meschede Spenden für die Arbeit des Vereins. In guten Gesprächen und mit kleinen Geschenken wollten die Clubschwestern auf diese wichtige Arbeit nachhaltig aufmerksam machen.

Der Club der Mescheder Soroptimistinnen besteht seit fünf Jahren und ist eingebunden in ein weltweites Netz von SI- Service-Clubs, die sich vor allem für die Belange von Frauen und Mädchen einsetzen. 

“Es ist uns eine Herzensangelegenheit und entspricht unseren Clubzielen an dieser Stelle immer wieder Engagement zu zeigen und wir versprechen Ihnen unsere Unterstützung auch in diesem Jahr“, so Martina von Weichs beim Fototermin, der Corona gerecht in aller Kürze vor der Tür stattfinden musste!

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vl Karola Enners, Jutta Rücker, Martina von Weichs, Birte Schritt

"Aufstehen, Corona richten und weitermachen!" - Arnsberger Frauen berichten

Hannah Püttmann, ausgebildete B.A. Soziale Arbeit und staatlich anerkannte Erzieherin, machte zehn Wochen lang ein Praktikum in der Frauenberatung. Dabei entstand im Team die Idee, den Klientinnen anonym eine Stimme über ihre Erfahrungen zu geben. Neun Frauen äußerten sich in einem Telefoninterview zu den Folgen der Corona-Zeit. Neben dem großen Artikel "Wie Frauen die Corona-Zeit erleben", der am 08.12.2020 in der Westfalenpost veröffentlicht wurde, möchten wir den Frauen auch hier eine Stimme geben.

Wir bedanken und herzlich bei den teilnehmenden Frauen.

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen!

Wir sind dabei !

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Aktion "Laternen Fenster"

Dieses besondere Jahr lässt viele Veranstaltungen ausfallen oder erfordert im besten Fall kreatives Umdenken!

Da in manchen Ortschaften der Martinsumzug aufgrund der aktuellen Covid19-Pandemie leider entfällt, wurde die Aktion „Laternen Fenster“ ins Leben gerufen.

Diese startete am 01.11.2020 bis einschließlich 11.11.2020 und bot Kindern und ihren Familien eine schöne Alternative, mit ihren gebastelten Laternen spazieren zu gehen und die leuchtenden Lichter in den Fenstern zu bewundern.

Ganz im Sinne von St. Martin wollten auch wir mit Hilfe der Laternen Hoffnung schenken in dieser schwierigen Zeit, sodass wir uns an der Aktion beteiligt haben.

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HelferHerzen spendet an Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V.

Im Rahmen des bundesweiten Spendentags der dm-Sozialinitiative HelferHerzen wurden 5 Prozent des Tagesumsatzes am 28.09.2020 an ausgewählte Partnerorganisationen gespendet. Die Mitarbeiter*innen aus dem dm-Markt in Oeventrop haben den Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. ausgewählt.

Eva Daub aus der Frauenberatungsstelle und Larissa Braun aus dem Frauenhaus Arnsberg haben heute einen symbolischen Scheck in Höhe von 672,87 € entgegengenommen.

Die laufenden Kosten für das Frauenhaus und die Frauenberatungsstelle können durch öffentliche Zuschüsse nicht komplett gedeckt werden. Die großzügige Spende erleichtert den Weg, Frauen und Kinder die vor häuslicher Gewalt fliehen oder Beratung suchen entsprechend zu unterstützen.

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Dm

"Ja ich bin es!"

Der Krieg der Geschlechter wurde im Laufe der Geschichte brutal und weniger brutal geführt. Einer dieser Vernichtungskriege gegen die so genannten „Hexen“, war in Wahrheit ein Krieg gegen alle Frauen. Jede Frau, die ihre weibliche Rolle nicht perfekt, schweigend, demütigend, dienend und liebend erfüllte, war mögliche Kandidatin für eine Inquisition.

Es benötigte lediglich einen Verdacht, um als „Hexe“ erklärt zu werden. Hatte sie rote Haare oder schwarze, war sie alt oder jung oder war sie besonders intelligent- egal, was sie war oder was sie tat- potentiell war jede Frau der Willkür der männlichen Inquisitoren ausgeliefert.

Gemeinsam mit unseren Frauen besuchten wir die Premiere der zeitgenössischen Tanzperformance „Schwelen“ im Sauerlandtheater. Das freie Künstler*innen-Netzwerk systemrhizoma begab sich auf die Suche nach historischen und aktuellen Vorstellungen, was die Hexe(n)r waren oder heute noch sind und recherchierten zum Thema Hexenverfolgung in der Stadt Arnsberg.

Doch wer sind die Hexe(n)r von heute?

In der Inszenierung hieß es „Ja ich bin es“.

Und unsere ganz eigene Interpretation dazu ist:

Ja-Wir sind alle "Hexen" und zwar die, die sich nichts gefallen lassen. Diejenigen, die dem Frauenideal, das so erfolgreich verbreitet wurde, nicht ganz entsprechen. Die, die sich an ihre Möglichkeiten und weiblichen Kräfte erinnern und die „Hexerei“ neu entdecken: Frauen machen Selbsthilfe und empowern sich. Sie lernen ihre eigenen Körper wieder kennen. Sie organisieren Widerstände und stellen Machtverhältnisse in Frage.

Ja die Hexen sind zurück! Und mit ihnen die Verfolgung in Ansätzen.

In der heutigen Zeit droht uns zwar kein Scheiterhaufen, dafür aber Frauenarbeitslosigkeit, Gewalt und Diffamierung.

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Schwelen (Quelle: Stadt Arnsberg)

Sauerlandtheater

Jetzt Herz zeigen!

DM HelferHerzen

Die dm-Sozialinitiative HelferHerzen ruft am 28.09.2020 im Dm-drogerie Markt zu einem bundesweiten Spendentag auf. 
Dm spendet 5 Prozent des Tagesumsatzes an die ausgewählten Partnerorganisationen. Hierfür haben die Mitarbeiter aus den dm-Märkten individuell ihre eigenen Herzensprojekte ausgewählt, die sie durch die Aktion unterstützen möchten. Wir sind sehr dankbar, dass die Wahl auf uns gefallen ist.

In dieser Woche hatten wir die Gelegenheit uns selbst mit einem Aktionsaufsteller zu präsentieren, um Kunden über das Projekt zu informieren und um auf unser lokales Engagement aufmerksam zu machen.

Besuchen Sie den Dm-Markt in Oeventrop am 28.09.2020, um den nationalen Spendentag gemeinsam zum Erfolg werden zu lassen und den Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. zu unterstützen.

 

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Neues Opferschutzportal NRW

Seit Montag, dem 07.09.2020, ist das Opferschutzportal der Landesregierung Nordrhein-Westfalen veröffentlicht worden. Es bietet Opfern von Gewalt, Angehörigen und Interessierten Informationen, schnelle Hilfe, bündelt alle geförderten Angebote des Landes Nordrhein-Westfalen auf einer Seite und führt damit zielgerichtet zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten

Unter www.opferschutzportal.nrw gelangt man direkt auf die Internetseite.

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Sommerferien im Frauenhaus

Ferien 2020

Die Wochen und Monate vor den Sommerferien, haben die Frauen und Kindern aufgrund der Corona-Pandemie sehr viel Kraft und Energie gekostet. Es war daher gerade in diesem Jahr besonders wichtig ein erlebnisreiches Ferienangebot zu organisieren.

Viele Erkundungstouren in der näheren Umgebung standen auf dem Programm.

Der Fort-Fun Freizeitpark war definitiv der aufregendste Tag unserer Ferien. Jede Menge Attraktionen wie die Wasserbahn, Achterbahn und Devil´ s Mine waren die Highlights für unsere Frauen und Kinder.

Im Tierpark Hamm wird seit Anfang diesen Jahres ein neuer Spielplatzbereich umgesetzt. Unsere Kinder hatten viel Spaß beim Klettern, Spielen und Erkunden des Eulenturms und des Biberdamms. Aber auch unsere Frauen konnten alle zoologischen Besonderheiten des Tierparks bestaunen.

Außerdem waren wir Reiten, haben eine Schiffsfahrt auf dem Möhnesee gemacht und sind im Maxipark Hamm und dem Wildpark in Bilstein gewesen.

An dieser Stelle großen Dank an alle Spender und Spenderinnen, durch die wir diese besondere Zeit für unsere Frauen und Kinder möglich machen konnten!

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Gemeinsam gegen Rassismus

Welt

Anti Rassismus

 

 

 

 

 

Nationalistische und rechtspopulistische Bewegungen werden stärker, rassistische Hetze und Gewalt in Deutschland und Europa nehmen zu. Rassistisch motivierte Gewalt, offener oder verdeckter Alltagsrassismus, institutioneller Rassismus sowie andere Formen von Diskriminierung führen zu Ausgrenzung und haben zum Teil schwerwiegende Folgen für die Betroffenen.

Die psychosozialen Auswirkungen von rassistischer und diskriminierender Gewalt auf Migrantinnen werden auch in unseren Beratungskontexten sehr deutlich.

Menschenfeindliche Einstellungen manifestieren sich in verschiedenen Ideologien der Ungleichwertigkeit. Die damit verbundenen Vorurteile sind tief in der Mitte unserer Gesellschaft verankert und haben die Funktion, soziale Hierarchien herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Wir sehen es als unsere Aufgabe menschenverachtende Einstellungen und Handlungen sowie antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft nicht ohne Widerspruch hinzunehmen. Es geht uns darum, den wachsenden Aggressionen gegenüber Minderheiten eine klare Haltung und Praxis der Solidarität mit den Betroffenen entgegenzusetzen und gemeinsam für den Schutz der Menschenwürde sowie Demokratie und Vielfalt einzutreten.

Im Rahmen unseres Kreativprojektes sind wir gemeinsam mit unseren Frauen und Kindern in den Austausch gegangen.

Das Ergebnis zeigt ganz klar unsere gemeinsame Haltung gegen Rassismus.

Ein Dialog ist die Voraussetzung für das Entstehen von Solidarität – vorausgesetzt, man hört sich gegenseitig zu und ist offen füreinander.

In diesem Sinne: Lasst uns aufhören, Mauern zu bauen und vergrößern wir stattdessen den Tisch – Es ist Platz für alle.

Yes-We can!

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Spendenübergabe vom Frauensingkreis Arnsberg

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Der Frauensingkreis Arnsberg, ältester weiblicher Chor im Kreis-Chor-Verband, musste schweren Herzens die Entscheidung treffen sich aufzulösen. Die Sängerinnen entschieden sich dazu den verbliebenen Kassenbestand an unseren Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. zu spenden.

Wir freuen uns sehr über die Spende, die symbolisch mit einem Scheck überreicht wurde.

Von Herzen möchten wir uns dafür bedanken, dass der Frauensingkreis Arnsberg damit unsere Arbeit im Frauenhaus und der Frauenberatung mit von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern unterstützt.

Generationswechsel im Vorstand

Der Verein hat einen neuen Vorstand. Wiedergewählt wurde in der Mitgliederversammlung am 17. Juni 2020 die langjährige Vorstandsfrau Petra Hannemann. Als Schritt in eine neue Generation des Vereins stellten sich zudem vier weitere Vorstandsmitglieder zur Wahl. Lena Baader, Larissa Braun, Karola Enners und Birte Schritt freuen sich auf die neuen Aufgaben. Viele kennen die vier aus der Tätigkeit in Frauenhaus und Frauenberatungsstelle. In der Verabschiedung des scheidenden Vorstands würdigten die Mitglieder insbesondere deren persönlichen Einsatz und das frauenpolitische Engagement.

 

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Spendenübergabe der Aktion "Arnsberg näht"

An der der Aktion „Arnsberg näht“ haben sich über 90 Helferinnen und Helfer beteiligt, indem Mund-Nasen-Masken angefertigt wurden. Durch die Spenderinnen und Spender ist eine unglaubliche Summe von 8.000,00 € gesammelt worden, die unserem Verein „Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V.“ mit einem symbolischen Scheck überreicht wurde.

Wir möchten uns vor allem im Namen unserer von gewaltbetroffenen Frauen und Kinder bedanken!

Die laufenden Kosten für das Frauenhaus und die Frauenberatungsstelle können durch öffentliche Zuschüsse nicht komplett gedeckt werden. Die großzügige Spende erleichtert uns den Weg, Frauen und Kinder die vor häuslicher Gewalt fliehen oder Beratung suchen entsprechend zu unterstützen.

 

Arnsberg näht

Umzug der Frauenberatungsstelle

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Liebe Frauen,

wir sind von Arnsberg nach Hüsten umgezogen.

Unsere neue Adresse lautet:

Frauenberatung Arnsberg

Arnsberger Str. 14, 59759 Arnsberg

Telefon: 02932/8987-703

Telefax: 02932/8987-705

Unter der Rufnummer 02931/2037 sowie unter unserer neuen Rufnummer 02932/8987-703 sind für Sie da!!!

Melden Sie sich gerne bei uns und bleiben Sie gesund.

Ihr Team der Frauenberatung Arnsberg

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Online-Gruppenangebote

Entspannungsgruppe

Die derzeitige Lage beschäftigt uns alle und bringt uns auf individuelle Art und Weise an unsere Grenzen. In der digitalen Entspannungsgruppe können Sie durch unterschiedliche Übungen sich für den Moment von Ihren Sorgen und der Anspannung distanzieren und sich ganz auf sich selbst fokussieren. Genießen Sie die kurze Auszeit vom Alltag.

Montags von 11.00 bis 12.00 Uhr

Mittwochs von 15.00 bis 16.00 Uhr

 

Mit der Angst nicht alleine

Die Veränderungen zurzeit führen bei vielen zu Verunsicherungen und können verängstigend wirken. Einige Menschen sind traurig, fühlen sich handlungsunfähig, wie gelähmt oder sind durchgehend angespannt. All diese Symptome erhöhen den Leidensdruck in der aktuellen Zeit, in der alles anders läuft als gewohnt. Mit Hilfe der Gruppe sollen Sie Übungen kennenlernen, die Ihnen beim Stressabbau helfen und mit denen Sie aktiv etwas Ihre Angst machen können.

Mittwochs von 11.00 bis 12.00 Uhr

Von Frau zu Frau

Um sich in der aktuellen Situation nicht alleine zu fühlen, kann die offene Gesprächsgruppe genutzt werden, um sich in einer vertrauten Atmosphäre zu vernetzen und sich auszutauschen. Bleiben Sie nicht alleine, sondern nutzen Sie diese neue Möglichkeit um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Donnerstags von 14.00 bis 15.00 Uhr

Freitags von 10.00 bis 11.00 Uhr

Das Frauenhaus auf Schatzsuche

Schatzssuche

Das Prinzip ist ja seit Generationen klar: Um einen Schatz zu heben, muss eine Gruppe von Personen einer Spur von Hinweisen folgen. Das geht auch in Zweiergruppen, in denen Kinder und Erwachsene gleichermaßen Spaß haben können. Konform der geltenden Coronarichtlinien, setzten sich die Kleinstgruppen zeitversetzt in Bewegung.

An wunderschönen und eher unbekannten Plätzen waren Rätsel an Stationen zu lösen, bevor die freudig erregten Kinder tatsächlich „den“ Schatz finden konnten. Dass – ganz nebenbei – die größeren Geschwister tatkräftig und liebevoll ihre kleineren unterstützten und wir alle, Frauen, Kinder und Frauenhausmitarbeiterinnen eine wunderschöne Zeit miteinander hatten, ist ja schon ein Schatz, den es in Zeiten wie diesen ganz besonders zu hüten gibt. Dennoch pochten die Kinder auf einen Schatz, den man ausgraben muss...

 

Ein goldener. Ein ziemlich kalter. Ein überraschend leckerer.

Ein Mangosorbet unter freiem Himmel.

Ein wahrer Schatz halt.

 

Wir wünschen Frohe Ostern und hoffen, dass Sie grade in diesen Zeiten auch auf Schatzsuche gehen und viele kleine und positive Momente finden!

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