Stellenangebot Frauenhaus

 

Der Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. als Träger des Frauenhauses Arnsberg

bietet acht Frauen mit ihren Kindern, Zuflucht bei häuslicher Gewalt in einer anonymen Unterkunft, Beratung und Unterstützung beim Aufbau eines selbstbestimmten, gewaltfreien Lebens.

 

Wir suchen für die Arbeit mit den Kindern von Gewalt betroffenen Frauen ab sofort

 

eine staatlich anerkannte Erzieherin für den Mädchen-und Jungenbereich

in Teilzeit (50%) nach TV-L

 

 

Bei uns kannst du:

 

  • dich an einem abwechslungsreichen Arbeitsplatz selbstverwirklichen
  • deine Arbeitszeiten flexibel gestalten (vormittags/nachmittags)
  • in einem kleinen basisdemokratischen Team arbeiten
  • eigene Ideen umsetzen und an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen mitwirken
  • ganz individuell und zeitintensiv mit jedem Kind arbeiten
  • dich in der Öffentlichkeit für die Rechte von Frauen und Kinder einsetzten

 

Zu deinen Aufgaben gehören u.a.:

 

  • bedarfsorientierte Betreuung der Kinder und Jugendlichen (im Alter von 0-14 Jahren) in einer kleinen Gruppengröße
  • Individuelle Einzel- und Gruppenangebote (z.B. Hausaufgabenbetreuung)
  • Netzwerkarbeit (z.B. mit Schulen, Kita, Ärzte etc.)
  • Übernahme von Rufbereitschaften
  • Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit

 

Wir wünschen uns eine Kollegin, die:

 

  • kreativ ist und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat.
  • sich parteilich und engagiert für die Belange der Mädchen und Jungen einsetzt.
  • eine feministische Grundhaltung hat.
  • bereit ist zu Projektarbeit und Fortbildung.
  • flexibel, belastbar und reflexionsfähig ist.
  • eigenverantwortlich arbeiten kann und teamfähig ist
  • sicher mit PC-Standardsoftware umgehen kann.
  • den Führerschein Klasse B besitzt.

 

 

Deine Bewerbung bitte an:                                Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V.

                                                                   Vorstand
                                                                   Postfach 5220
                                                                   59802 Arnsberg

 

Oder per Email an:                                    @email
 

Tierischer Spaziergang

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Es sind Sommerferien und die Frauen und Kinder aus dem Frauenhaus erlebten in dieser Woche ein besonderes Zooerlebnis.

Strahlende Gesichter sah man besonders im Streichelzoo am Kinderbauernhof und im begehbaren Alpaka- und Kängurugehege.

Auf dem rund 3,5 Kilometer langen Rundweg mit einen tollen Baum- und Pflanzenbestand konnten unsere Frauen und Kinder einige Momente der Ruhe und Entspannung erleben.

Wir bedanken uns herzlich beim Tierpark Hamm, die uns Freikarten zur Verfügung gestellt haben!

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Die Istanbul-Konvention - Neue Impulse zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt

Die Istanbul- Konvention des Europarates ist ein völkerrechtlich bindendes Instrument zur umfassenden Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt an Frauen. Seit Februar 2018 ist sie geltendes Recht in Deutschland.

 

Weil zwischen den Zielen und Maßstäben der Istanbul-Konvention und den bestehenden Hilfsangeboten für gewaltbetroffene Frauen Welten klaffen, lud die Frauenberatung Arnsberg am 17.6.2019 zu einer frauenpolitischen Veranstaltung ein.

 

Karin Heisecke, für den Europarat tätige Sozialwissenschaftlerin aus Berlin, ermutigte in ihrem Vortrag, die Istanbul-Konvention als Instrument zu nutzen, um auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene konkrete Forderungen zu entwickeln und durchzusetzen. Das Übereinkommen verlangt Prävention, Schutz, Strafverfolgung und einen integrativen Ansatz. Frau Heisecke vermittelte den Anwesenden aus Verwaltung, Politik, Polizei und verschiedenen Facheinrichtungen einen ersten Überblick über die Kapitel, woraus sich eine interessante Diskussion entwickelte. Die TeilnehmerInnen fragten z.B., wer konkret auf Regierungsseite für die Umsetzung verantwortlich sei und was sie selbst tun könnten.

 

Nichtstaatliche Organisationen und die Zivilgesellschaft, so der Appell von Frau Heisecke, sollten nicht abwarten, was die Regierungen planen, sondern eigenständig Forderungen entwickeln und Probleme benennen. Dazu Gelegenheit biete auch der Überwachungsmechanismus GREVIO, der sich 2020/21 umfassend mit den Maßnahmen der deutschen Regierung befasse, an den sich aber auch Mitglieder von NGOs und der Zivilgesellschaft wenden könnten.

 

Die Veranstaltung war ein erster ermutigender Schritt, sich für die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Arnsberg und dem Hochsauerlandkreis stark zu machen.

 

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Freude über eine Spende der KFD Arnsberg

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Larissa Braun vom Frauenhaus und Karola Enners von der Frauenberatungsstelle freuten sich bei der Mitgliederversammlung der KFD in der St. Piusgemeinde im Mai über eine Spende von 250,-€. Das Geld wird für die Frauen und ihre Kinder genutzt, um gemeinsam Ausflüge zu machen. Beide Einrichtungen informierten kurz über die Möglichkeiten und Angebote des Vereins Frauen helfen Frauen Arnsberg.

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Cybergewalt - Tatort Internet

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Unser Alltag wird zunehmend durch elektronische Medien bestimmt. Die Digitalisierung der sozialen Interaktion ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation mittels digitaler Medien. Jedoch bergen die Nutzung dieser digitalen Medien und die intensive Vernetzung in der Online-Welt auch Gefahren. Besonders Mädchen und Frauen sind überproportional häufig von digitaler Gewalt betroffen.

Kriminalhauptkommissar Stefan Didam vom Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz informierte am 15. Mai in der Fortbildung „Cybergewalt – Tatort Internet“ über die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Folgen digitaler Gewalt. Die 35 Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich wurden über das Gefahrenpotenzial und die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten informiert. Besonders erschreckend für alle TeilnehmerInnen waren die steigenden Fallzahlen von Cybergewalt im Raum Arnsberg und die Tatsache, dass für die Ausübung keine besonderen technischen Kenntnisse benötigt werden. Fragen wie „Welche Sicherheitsvorkehrungen können präventiv vor Cybergewalt schützen?“, „Was müssen Betroffene von Cybergewalt beachten?“ und „Welche rechtlichen Möglichkeiten können ergriffen werden?“ konnten im Laufe der Veranstaltung beantwortet werden.

Auf Grund der hohen Fallzahlen und der psychosozialen Folgen für die Betroffenen ist die Sensibilisierung über das Gefahrenpotenzial des Internets dringend erforderlich.

 

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RGB - ein Leben für Gerechtigkeit

Der begeisternde und ermutigende Dokumentarfilm über das Leben von Ruth Bader-Ginsburg, Richterin am Supreme Court der USA, wurde am 8. Mai 2019 im Residenz Kino vom Zonta Club Arnsberg und unserem Verein gezeigt.

Die mehr als 60 ZuschauerInnen erlebten RBG als junge Juristin, die ihre Arbeit in den 50er Jahren in einem von Männern dominierten Justizsystem begann. Anhand einzelner konkreter Fälle, in denen sie als Rechtsanwältin Frauen und Männer vertrat, wurde deutlich, wie sie gegen die Ungleichbehandlung ihrer MandantInnen kämpfte und mit Intelligenz, Fleiß und Hartnäckigkeit bahnbrechende Urteile erstritt. Filmausschnitte aus ihrem Leben, Interviews mit Zeitzeugen und der heute 86jährigen Richterin am Supreme Court selbst spiegeln auf lebendige und unterhaltsame Weise ein Stück Zeitgeschichte wider. Gerechtigkeit muss auch heute Stück für Stück erkämpft werden, war die inspirierende Botschaft des Films.

 

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In Kooperation mit:

 

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Osterferien im Frauenhaus- Unbeschwerte Freizeit?

Für die Kinder und Jugendlichen bringt das Leben im Frauenhaus eine grundsätzliche Veränderung ihrer Lebenssituation mit sich.

Mädchen und Jungen, die mit ihren Müttern ins Frauenhaus flüchten, befinden sich in einer Krisensituation. Das Miterleben der Gewalt oder die selbst erlittene Gewalt hat vielfältige Auswirkungen auf ihre gesundheitliche und psychische Entwicklung.

 

Die Kinder haben viel Zeit die Erlebnisse zu verarbeiten.Besonders die Ferien nutzen wir dafür, um den Kindern- frei von alltäglichen Verpflichtungen wie z.B. Schule-  Möglichkeiten zu bieten zur Ruhe zu kommen und viele positive Erfahrungen zu sammeln.

 

Zur Bewältigung der Gewalterfahrung und die Stabilisierung der Krisensituationen nehmen Freizeitangebote einen wichtigen Stellenwert ein, um die Entfaltung und Entwicklung emotionaler, sozialer und motorischer Fähigkeiten und die persönliche und soziale Identität der Kinder zu stärken.

 

Das Frauenhaus hat die Kinder mit ihren Müttern zu einem Ausflug auf einen Ponyhof eingeladen. Die Kinder konnten die Ponys putzen, reiten und sie natürlich ausgiebig mit einer Streicheleinheit verwöhnen.

Ausflug Ponyhof

Der Fokus lag hierbei natürlich auf dem gemeinsamen Spaß und der Stärkung des „Wir-Gefühls“. Gleichzeitig sammeln die Mädchen und Jungen Sinnes- und Körpererfahrungen und können dadurch Aggressionen abbauen und neue Kompetenzen aufbauen. Das kindliche Selbstbewusstsein kann so gestärkt werden.

 

Leider sind die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für die Frauen und Kinder aufgrund schwieriger aufenthaltsrechtlicher und finanzieller Situation sehr eingeschränkt. Die Mittel des Vereins sind ebenfalls begrenzt, sodass diese Aktionen leider nur unregelmäßig stattfinden können.

 

Wir möchten unseren Frauen und Kindern gerne öfter diese Auszeiten vom Alltag und eine unbeschwerte Zeit ermöglichen und bitten um Ihre Mithilfe.

 

Wenn Sie uns als Einrichtungen Ermäßigungen oder Freikarten für einen Ausflug zur Verfügung stellen können, melden Sie sich bitte unter:

 

Frauenhaus Arnsberg
Postfach 5213, 59802 Arnsberg
Tel.: 02931 6791
Fax: 02931 93 95 33
@email

 

 

Das Frauenhaus wünscht schöne Ostern!

 

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Weibliche Genitalverstümmelung – auch bei uns ein Thema

Knapp 65.000 der in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen sind von Genitalverstümmelung betroffen. Mindestens 15.500 der hier lebenden Mädchen sind davon bedroht an ihren Genitalien heimlich verstümmelt zu werden.

Diese Zahlen von TERRE DES FEMMES aus dem Jahr 2018 sind schockierend und Anlass für die am 10. April stattgefundenen Veranstaltung „Weibliche Genitalverstümmelung – auch bei uns ein Thema“ in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg und dem ZONTA Club Arnsberg.

Prof. Dr. Thomas Schwenzer, Klinikdirektor der Frauenklinik Dortmund und Frau Jawahir Cumar, Gründerin des Vereins stop mutilation e.V., informierten 80 interessierte Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich, Kindergärten, Schulen und der Migrationsarbeit über biopsychosoziale Folgen weiblicher Genitalverstümmelung.

Die Verstümmelung stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung dar und verstößt  gegen die Kinderrechte der Kinderrechtskonvention. Betroffene Mädchen und Frauen leiden ihr Leben lang an den körperlichen und psychischen Folgen. Je nach Form der Verstümmelung können beispielsweise Schmerzen, Menstruationsbeschwerden, Inkontinenz oder Probleme bei der Entbindung auftreten. Die Beschneidung ist traumatisierend und führt häufig zu psychosomatischen und psychischen Folgeerkrankungen wie Depressionen, Schlafstörungen, Posttraumatischer Belastungsstörung, Essstörungen und Ängsten.

Eine Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema ist unabdingbar, um Mädchen vor einer drohenden Genitalverstümmelung zu schützen und betroffenen Frauen eine professionelle Hilfe und Unterstützung anzubieten. Nach dieser Auftaktveranstaltung werden noch weitere Fortbildungsangebote folgen, um das beklemmende Thema im gesamten Hochsauerlandkreis mehr in die Öffentlichkeit zu bringen.

Wir als Frauenberatung Arnsberg sind Ansprechpartnerinnen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung und offen für Ihr Anliegen.

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Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

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Eine Veranstaltung des Frauenbildungsnetzwerkes Arnsberg

 

 

 

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"FrauenWirken" Historischer Stadtrundgang am Internationalen Frauentag

Einfach großartig war die Stadtführung der Kulturhistorikerinnen Juliane Rogge und Kathrin Brandt, die unter dem Titel „FrauenWirken“ am 8. März 2019 als Veranstaltung des Frauen-bildungsnetzwerks Arnsbergs stattfand. Sie erinnerte in der Arnsberger Altstadt an Frauen, die als Hebamme, Händlerin, Schulschwester, Verwalterin, Adelsfrau oder Tankstellen-inhaberin aktiv waren.

Mit Detailwissen, großer Begeisterung und Fotos vermittelten die Historikerinnen Einblicke in das Leben dieser Frauen, die zu ihrer Zeit durch außergewöhnliche Selbständigkeit, Mut und Entscheidungsfreude auffielen. Deutlich wurde, wie stark Frauen damals in ihrer Lebensführung durch die Männergesellschaft eingeschränkt wurden, und vieles kam den Teilnehmerinnen der Stadtführung auch heute noch bekannt vor. Wie es mit Hart-näckigkeit und Intelligenz trotzdem gelingen kann, Erstaunliches zu leisten, das zeigten die Lebensgeschichten der beschriebenen Arnsbergerinnen.

Nach der ermutigenden und unterhaltsamen Stadtführung wärmten sich die mehr als 60 Teilnehmerinnen im Café Shalom bei einem kleinen Imbiss auf.

Da sich mehr als 120 Frauen angemeldet hatten, wird die Veranstaltung am Freitag, dem 15.3.2019 um 17 Uhr wiederholt. Treffpunkt ist diesmal das Sauerlandmuseum, Alter Markt 24-30.

Essstörungen – Eine Präventionsveranstaltung im Berufskolleg Bergkloster Bestwig

28 Schülerinnen und Schülern der zweijährigen Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales hatten sich über mehrere Wochen mit dem Thema Essstörungen beschäftigt. Sie präsentierten am 21.02.2019 die Ergebnisse zu den verschiedenen Formen wie Anorexie, Bulimie und Binge-Eating sowie extremen Chatforen in kurzen Referaten. Karola Enners war für die Frauenberatung Arnsberg vor Ort, um über den Arbeitsalltag mit den unterschiedlichen Themen der Beratung zu informieren und die Formen und Auswirkungen von Essstörungen für die Betroffenen zu beschreiben. Zugangswege in die Beratung, spezielle Themen bei Essstörungen und die Möglichkeiten der Bewältigung konnten praxisnah erklärt werden.

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Erfolgreicher Start von "Mein Körper gehört mir"

Elternabend am 6. Februar an der Grundschule Müggenberg- Rusch

Wie können Mädchen und Jungen gestärkt werden, war das das Thema des Vortrags von Dipl. Pädagogin Uschi Plenge von der Frauenberatung Arnsberg, die auch die verschiedenen Bausteine des Präventionsprojektes: Fortbildung des Lehrpersonals, Elternabend und die interaktiven Theaterstücke der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück vorstellte.

An konkreten Beispielen aus dem Alltag von Kindern und Eltern machte sie deutlich, was einfache Grenzverletzungen sind, die noch nichts mit sexuellem Missbrauch zu tun haben.

Ja- und Nein- Gefühle

Wenn zum Beispiel ein Mädchen oder Junge unbedingt ein bestimmtes Kleidungsstück anziehen möchte oder sich vor Milchbrei ekelt, ist das eine gute Gelegenheit für Mütter und Väter, das Ja- bzw. Nein- Gefühl des Kindes ernst zu nehmen und eine Lösung auszuhandeln.

Kinder, die auf ihr eigenes „Bauch- Gefühl“ hören, es deutlich ausdrücken und zu Hause und in der Schule als kleine Persönlichkeiten respektiert werden, lassen sich in kritischen Situationen weniger leicht manipulieren.

Gute und schlechte Geheimnisse

Wer Mädchen oder Jungen sexuell missbraucht, stammt meist aus dem persönlichen Umfeld und manipuliert sowohl die Eltern als auch die Kinder als Trainer*in, Babysitter*in oder Freund*in der Familie. Erste sexuelle Übergriffe, die auch oft mit Bevorzugung und kleinen Geschenken verbunden sind, verursachen beim Kind „komische“ oder „Nein- Gefühle“ und sind in jedem Fall „schlechte Geheimnisse“.

Deshalb ermutigt präventive Erziehung Mädchen und Jungen, sich Vertrauenspersonen zu suchen und Hilfe zu holen.

Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück wird ab dem 25. Februar 2019 drei mal in der Jahrgangsstufe des 3./4. Schuljahrs zu Gast sein. Ausgehend von Theaterszenen vermittelt das Schauspielerpaar den Mädchen und Jungen auf kindgerechte,sensible Art und mit viel Spaß Strategien, sich im Alltag zu behaupten.

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Das Präventionsprojekt wird unterstützt vom Zonta- Club Arnsberg. 

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Sicherheit und Selbstbestimmung für Frauen im Alltag

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Zum Thema "Sicherheit und Selbstbestimmung für Frauen im Alltag" hielt Karola Enners von der Frauenberatung Arnsberg am Mittwoch, 30.01.2019  einen Vortrag im Ambulant Betreuten Wohnen bei der Caritas Neheim.

Die Selbstbestimmung von Frauen ist ein Thema, das sich in der Durchsetzung vieler Frauenrechte unserer Gesellschaft wiederfindet. Leider bleibt trotz intensiver gesellschaftlicher und feministischer Arbeit für die Gleichstellung der Geschlechter noch viel zu tun. Dies ist erkennbar an den Zahlen. Immer noch erlebt jede 3. Frau in unserer Gesellschaft Formen von Gewalt. Dabei sind Frauen mit psychischen oder körperlichen Behinderungen in einem noch viel höheren Maße von Gewalt betroffen. An dem Abend informierten sich 14 TeilnehmerInnen über das Ausmaß und besprachen  Möglichkeiten, sich besser gegen Übergriffe und kritische Situationen zu wehren bzw. präventive Maßnahmen kennenzulernen.

 

Frauenhaus bittet um Mithilfe

Für viele Frauen ist das eigene Zuhause ein gefährlicher Ort. In den eigenen vier Wänden werden sie oft, vor den Augen der Kinder, von ihrem Mann körperlich und seelisch misshandelt. Manche schaffen es zu flüchten und finden Schutz im Frauenhaus in Arnsberg. Hier werden sie beraten, unterstützt und psychisch wieder aufgebaut und sie realisieren, dass Sie und ihre Kinder ein Recht auf ein gewaltfreies Leben haben. Zur Zeit stoßen sie auf eine weitere Hürde: Trotz intensiver Suche finden Sie keine Wohnung. Sie müssen länger als sie wollen im Frauenhaus bleiben und blockieren Plätze für akut gefährdete Frauen. Frauenhausplätze sind knapp. Daher wenden wir uns jetzt an die Öffentlichkeit und bitten Sie um ihre Unterstützung.

Bitte helfen Sie uns. Wer hat eine Mietwohnung anzubieten???

Aktuell suchen wir dringend etwas für eine Frau mit zwei Kindern, eine Frau mit einem Kind und eine alleinstehende Frau jeweils eine Wohnung.

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer: 02931/6783.

Oder schreiben Sie uns: frauenhaus-arnsberg@t-online.de

Vielen Dank im Voraus.


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Anonyme Spurensicherung - ein Chance für Opfer von Sexualstraftaten

Wie die Anonyme Spurensicherung genau funktioniert und welchen Sinn sie für die Betroffenen macht, wurde sehr deutlich bei der Fortbildung am 14.11.2018 im Städtischen Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon, an der 44 Fachleute aus dem östlichen HSK teilnahmen. Knapp die Hälfte der TeilnehmerInnen der von der Ärztekammer Westfalen Lippe zertifizierten Fortbildung war dem medizinischen Bereich zuzurechnen.

Die von der Frauenberatung Arnsberg eingeladenen Referentinnen beleuchteten das komplexe Thema sexuelle Gewalt aus ihren unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

Prof. Dr. Heidi Pfeiffer vom rechtsmedizinischen Institut der Uni Münster beschrieb, wie Schritt für Schritt der gesamte Körper untersucht, die Ergebnisse schriftlich dokumentiert und die Spuren dann asserviert werden. Petechien, unscheinbare kleine rote Punkte im Bereich der Augen, können rechtsmedizinische Beweise dafür sein, dass die Frau gewürgt wurde und sich in akuter Lebensgefahr befand.

Anne Schwartz, Fachärztin für Gynäkologie, betonte, wie wichtig eine medizinische Versorgung nach Sexualstraftaten sei. Die Untersuchung finde in ruhiger Atmosphäre statt, es werde abgeklärt, ob sich die Frau mit übertragbaren Krankheiten angesteckt habe und die „Pille danach“ könne verschrieben werden. In jedem Fall gelte die ärztliche Schweigepflicht.

Staatsanwältin Eike Andrea Bramlage machte deutlich, dass eine unmittelbare Anzeige nach der Tat der Polizei ermögliche, den Tatort zu untersuchen und mögliche Zeugen zu befragen. Dadurch könne zusätzliches Belastungsmaterial gefunden werden, das wichtig für ein Strafverfahren sei.

Für betroffene Frauen stelle die Anonyme Spurensicherung einen Gewinn an Zeit dar, beschrieben Susanne Willmes und Jana Schlömer von der Frauenberatung Meschede. Unmittelbar nach der Gewalterfahrung seien die meisten Opfer im Schockzustand und zu belastet, um sich eine Strafanzeige zuzutrauen. Genau zu diesem Zeitpunkt bieten die Frauenberatungsstellen Arnsberg und Meschede wertvolle Hilfen auf der Basis psychotraumatologischer Konzepte an.

Die lebhafte Diskussion und die Rückmeldungen machten deutlich, wie aktuell und praxisnah die Fortbildung war. Auf Landesebene sind noch Abrechnungs- und Verfahrensfragen zu klären.

Damit jede Frau die Hilfsmöglichkeiten kennt, ist die Fortsetzung der ASS- Kampagne zwingend notwendig.

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Von der Familienstreitigkeit zur Straftat - das Gewaltschutzgesetz hat Signalwirkung

Wie wird das Gewaltschutzgesetz angewandt und wo gibt es Verbesserungsbedarf? Darum ging es auf dem Fachtag „Gewaltschutz verbessern“, zu dem die Frauenberatung in Kooperation mit dem Arbeitskreis Häusliche Gewalt Arnsberg am 17.9.2018 ins Bürgerzentrum Bahnhof eingeladen hatte.

Sandra Kotlenga, Dipl.- Sozialwissenschaftlerin und Mitautorin der europäischen Studie SNaP, stellte dar, wie polizeiliche und gerichtliche Schutzanordnungen eingesetzt werden, welche regionalen Unterschiede dabei feststellbar sind und wie sich Überzeugungen der Akteure in der Rechtspraxis auf den Opferschutz auswirken.

Familiegerichte können auf Antrag der Betroffenen eine Gewaltschutzanordnung erlassen, die ein Kontakt- und Näherungsverbot für sechs Monate beinhaltet oder auch die Zuweisung der Wohnung. Bei vielen Gerichten findet das jedoch kaum Anwendung, stattdessen wird auf eine gemeinsame Anhörung und eine anschließende Vereinbarung hingewirkt, was für gewaltbetroffene Frauen oftmals sehr belastend und manchmal auch gefährlich sein kann. Die Rechtspraxis beeinflusst auch, ob Frauen überhaupt einen Antrag stellen oder nicht.

Die Wissenschaftlerin berichtete zudem, dass bei Frauen, die gemeinsame Kinder mit dem Täter haben, der Gewaltschutz für die Frau oft mit dem Recht des Vaters auf Umgang mit dem Kind kollidieren kann. Jedoch beinhaltet die von Deutschland ratifizierte Istanbulkonvention und die gesetzlich verbindliche europäische Opferschutzrichtlinie die staatliche Verpflichtung bestehende Probleme des Gewalt- und Opferschutzes zu beheben. Demnach ist z.B. das Zusammentreffen von Opfern und Tätern vor Gericht zu vermeiden und müssen Umgang- und Sorgerechtsregelungen die Schutzbedarfe von gewaltbetroffenen Müttern berücksichtigen.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Situation in Arnsberg unter die Lupe genommen. Lutz Klosterhoff von der Kreispolizeibehörde berichtete, wie sich mit dem Gewaltschutzgesetz auch der Blick der Polizei auf die häusliche Gewalt verändert hat und wie die Polizei konkret bei Einsätzen vorgeht. 2017 wurden im HSK bei 301 Einsätzen zur häuslichen Gewalt 151 Wegweisungen erteilt.

Charlotte Merz, Direktorin des Amtsgericht Arnsberg, hatte recherchiert, dass es dort 2017 weniger als 50 Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz gab, 10% beantragten Wohnungszuweisungen, 90% Näherungsverbote. Als Familienrichterin beschrieb sie die Arbeitsweise des Gerichts und betonte, wie wichtig es ist, dass Gewaltopfer anwaltlich vertreten sind.

Wie die psychische Situation der Frauen ist, die ein Frauenhaus aufsuchen, wie belastend schnelle Umgangskontakte sind und für welche Personen es Schutzlücken gibt, beschrieb Daniela Pinto vom Arnsberger Frauenhaus.

Und Elke Schulte-Cavalleri stellte das Vorgehen des Jugendamtes dar, das in erster Linie das Kindeswohl im Blick haben muss und Mutter und Vater auf Wunsch getrennt anhört. Passiv miterlebte Gewalt wird grundsätzlich als kindeswohlgefährdend eingeschätzt.

Die mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich mit Fragen und Beiträgen lebhaft an der Diskussion. Deutlich wurde, dass die bestehenden Netzwerke gut funktionieren, es aber noch Schutzlücken für verschiedene Personenkreise gibt. Und dass die Täter deutlich mehr in den Blick genommen werden müssen.

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Das Frauenhaus fährt auf Ferienfreizeit - Borkum

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Endlich Sommerferien – Wir sind elf Frauen und acht Kinder aus sechs verschieden Herkunftsländern und wagten dieses Jahr zum ersten Mal das Experiment – fünf Tage Ferienfreizeit auf der schönen Nordseeinsel Borkum.

Einige Kinder und Frauen waren noch nie im Urlaub oder haben das Meer und den Strand gesehen. Wir als Mitarbeiterinnen haben uns gefreut, ihnen diesen Urlaub zu ermöglichen. Auf der Insel konnten die Frauen und Kinder vielfältige neue Erfahrungen sammeln und es gab ihnen die Gelegenheit neue Kraft für den Alltag zu tanken und die Sorgen zumindest für ein paar Tage zu vergessen.

Untergebracht waren wir in dem Jugend- und Gästehaus TUS Borkum. Ein Gebäudekomplex war das unsere, mit einem eigenem Speise- bzw. Aufenthaltsraum und vielen einzelnen Schlafräumen. Dreimal täglich wurden wir mit frischem, leckeren Essen verköstigt. Die Frauen genossen es sich einfach mal verwöhnen zu lassen und an nichts denken zu müssen.

Wir hatten jeden Tag strahlenden Sonnenschein und traumhafte Sommertemperaturen. Täglich boten wir den Frauen und Kindern Freizeitaktivitäten an. Wir haben eine geführte Wattwanderung gebucht, die Stadt besichtigt und haben den Leuchtturm bestiegen, um die Insel aus der Vogelperspektive zu erkunden. Am Strand konnten wir gar nicht genug von der Sonne bekommen und immer wieder ging es zur Abkühlung in die Wellen der Nordsee. Muscheln wurden fleißig von den Kindern gesammelt, Krebse und Quallen konnten beobachtet werden. Wir haben die Abende an der Strandpromenade mit Live Musik und Sonnenuntergängen ausklingen lassen. Ebenso wurde abends im Aufenthaltsraum oft noch lange gequatscht, gelacht und Spiele gespielt. Bis auch die letzte Frau in ihrem Bett verschwunden ist. Im Ganzen war es für die Kinder, Frauen und ebenso für die Mitarbeiterinnen eine schöne und abwechslungsreiche entspannte Zeit, weit weg vom normalen Alltag.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die uns mit Hilfe von Spenden diese Ferienfreizeit ermöglicht haben.

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Frauenberatung besucht interkulturellen Frauentreff im Engagementzentrum

Die Mitarbeiterinnen Lea Kopecki und Lena Baader besuchten am 10. Juli den interkulturellen Frauentreff der Seniortrainerin Monika Holtappels, um die Beratungs- und Unterstützungsarbeit der Frauenberatung Arnsberg vorzustellen.

Die Mitarbeiterinnen informierten über:

  • Was ist eine Frauenberatung?
  • Mit welchen Problemen kann ich mich an die Frauenberatung wenden?
  • Welche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Frauenberatung an?
  • Was kann ich machen, wenn ich ein ungutes Gefühl habe oder ich traurig bin? 

In gemütlicher Atmosphäre fanden angeregte Kennenlerngespräche und ein toller Austausch statt. Die Frauen nutzen die Möglichkeit direkt vor Ort Fragen zu stellen und/oder im Anschluss des Treffs Termine für weiterführende Beratungsgespräche  zu vereinbaren.

Mit Hilfe kunsttherapeutischer Methoden wurden die Frauen kreativ und gestalteten persönliche Werke. Die Konzentration auf die Gestaltung verhalf den Frauen sich zu entspannen und negative Gedanken für einen Moment zu vergessen. Diese Erfahrungen regten die Frauen an, kleine positive Aktivitäten immer mal wieder in ihren Alltag zu integrieren, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Nach den Sommerferien wird jeden Montag von 16.00 bis 17.30 Uhr (ausgenommen der 1. Montag des Monats) ein offenes Beratungsangebot in den Räumlichkeiten des Engagementzentrums stattfinden, zu dem wir alle Frauen herzlich einladen.

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"Mein Körper gehört mir"

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Prävention und Intervention für LehramtsanwärterInnen

Prävention von Sexuellem Missbrauch ist nicht nur eine wichtige Aufgabe, sie macht Spaß und ist in den Schulalltag zu integrieren. Am Gesundheitstag des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Gym/Ge am 9.7.2018 hatten 15 ReferendarInnen die Möglichkeit, das selbst auszuprobieren.

Wer Missbrauch vorbeugen will, sollte zuerst einfache, nicht sexualisierte Grenzverletzungen erkennen und pädagogisch handeln, vertrat Uschi Plenge von der Frauenberatung Arnsberg. Denn Kinder, deren Gefühle Ernst genommen und deren Grenzen respektiert würden, seien durch Täter nicht so leicht manipulierbar. Sie hatte Spiele, Comics und Broschüren mitgebracht, die im Unterricht oder an Projekttagen einsetzbar sind.

Im spielerischen Umgang mit diesen Materialien entwickelten die zukünftigen LehrerInnen und Lehrer wichtige Fragen. „Wie erkenne ich, ob ein Kind sexuelle Gewalt erlebt?“ „Darf ich eine Schülerin einfach zum Arzt begleiten?“ „Wo gibt es welche Hilfe?“ Und dass die Schule ein Ort ist, in dem auch sexuelle Übergriffe stattfinden, war Thema des Workshops. Nicht nur zwischen Jugendlichen, auch von Seiten des Lehrpersonals, wie die Skandale am Canisius-Kolleg und der Odenwaldschule deutlich gemacht haben.

Deshalb ist die Beschäftigung mit dem Thema ein Qualitätsmerkmal für Schulen. Signalisiert wird: „Wir kennen uns aus. Kinder bekommen Hilfe. Täter haben hier kein leichtes Spiel.“ Der Workshop trug dazu bei, Ängste vor der Beschäftigung mit dem schwierigen Thema abzubauen und rüstete die ReferendarInnen mit Materialien für die Schulpraxis aus.

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Wo hört der Spaß auf?

Workshops im KiJu Neheim und an der Fröbelschule Arnsberg

 

Ab welchem Alter darf ich eigentlich selbst bestimmen, ob ich Sex haben will? Was mache ich, wenn mein Freund beim Küssen und Knutschen mehr will als ich? Wie funktioniert Verhütung und was sind K.O.-Tropfen? Und an wen wende ich mich, wenn etwas schief geht?

 

Spannende Fragen für Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren von der Agnes-Wenke-, der Grimme- und der Fröbelschule, die am 02. und 05. Juni 2018 an den Workshops von Lea Kopecki und Uschi Plenge teilnahmen.

Zwischen Schützen- und Jägerfest beschäftigten sich die Mädchen mit ihrem "Bauchgefühl" und verteidigten mit Mimik, Gestik und vollem Körpereinsatz ihre persönlichen Grenzen. 

Auch das K.O.-Tropfen-Set mit Spikeys vom KiJu und der Verhütungskoffer der Frauenberatung stießen auf großes Interesse.

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Zu Gast im ABZ der Caritas und bei der AWO Tagesstätte „Lichtblick“

Anfang Juni trafen sich fast 30 Frauen mit der Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Karola Enners in zwei Informationsveranstaltungen in den Räumen des Arbeits- und Bildungszentrum der Caritas sowie der AWO Tagesstätte. Die Frauen interessierten sich für die Angebote der Frauenberatungsstelle wie Vorträge,  Gruppenangebote und Einzelberatungen. Außerdem wurden Themen wie Frauenrechte, gleichberechtigte Partnerschaften, Bauchgefühle und Grenzüberschreitungen besprochen. Durch die vielen Fotos und Bilder angeregt, nutzten die Teilnehmerinnen die Zeit für Fragen und wurden ermutigt, bei Schwierigkeiten nicht allein zu bleiben um sich vielmehr im Gespräch Hilfe zu holen.

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Grundlagen für die Übersetzung von Beratungsgesprächen

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Erfolgreich Sprache und Kultur vermitteln

Nachdem die Frauenberatung Arnsberg in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg im Dezember letzten Jahres bereits eine erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung zu diesem wichtigen Thema durchgeführt hat, wurde diese am 29. Mai 2018 wiederholt.

Was gehört in den Handwerkskoffer für Sprach- und IntegrationsmittlerInnen?

„Weit mehr als sehr gute Sprachkenntnisse“, war ein Fazit der Fortbildung.

Sabine Rauch, Sozialpädagogin vom Psychosozialen Zentrum Düsseldorf, gelang es auf einfühlsame und lebendige Weise, die aus ganz NRW angereisten TeilnehmerInnen mit unterschiedlichem Kenntnisstand und Erfahrungsschatz abzuholen. Beeindruckend war auf der Seite der Teilnehmenden die Vielfalt der Herkunftsländer, Sprachen und der Einsatzbereiche.

Um ein gutes „Sprachrohr“ für eine Person zu sein, muss die Kommunikation auf verschiedenen Ebenen verstanden und bewusst gemacht werden.

Für das Dolmetschen im Beratungskontext ist der Aufbau eines guten professionellen Kontaktes neben der Schweigepflicht, Neutralität und Sachlichkeit eine wichtige Voraussetzung. Damit der Auftrag klar ist, sind Vor- und Nachgespräche mit den Auftraggebern unerlässlich.

Auch für SprachmittlerInnen sind Gesprächsinhalte in der Beratung über Krieg, Verfolgung, sexuelle Gewalt und Flucht belastend. Anhand konkreter Beispiele vermittelte Frau Rauch daher Möglichkeiten für die eigene Psychohygiene zu sorgen und einer professionellen Erschöpfung vorzubeugen.

Gegen sexuellen Missbrauch an Jungen und Mädchen - Präventionskampagne startet mit Fortbildung

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in Kooperation mit dem

 . Zonta-Club Arnsberg und dem

 . Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung 

Sprachlosigkeit überwinden - Lebensfreude bewahren

Die Prävention von Sexuellem Missbrauch ist wie ein Puzzle. Und was Schulen dazu beitragen können, das beschrieb Gisela Braun, Buchautorin und Fachreferentin von der Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz NRW, am 25.4.2018 auf eindringliche und sensible Weise.

Wer ihre Theaterszene von Sven und seinem Fußballtrainer gesehen hat, versteht, wie Täter ticken und nicht nur Kinder, sondern auch Eltern manipulieren. Das geht unter die Haut und zeigt gleichzeitig, wie die Sprachlosigkeit in der pädagogischen Arbeit überwunden werden kann.

Denn Mädchen und Jungen brauchen nicht nur selbst Worte für das, was passiert, sondern auch Erwachsene, die nicht gleich „eine Welle machen“ oder vor Schreck in Schockstarre fallen.

Wichtig ist es, so Gisela Braun, Grenzverletzungen im Schulalltag, die noch lange kein Missbrauch sind, wahrzunehmen und pädagogisch konsequent darauf zu reagieren. Dabei ist auch das eigene pädagogische Handeln zu überprüfen. Pubertierende müssen nicht zwecks Notengebung auf dem Schwebebalken fotografiert werden und Kinder beim Schwimmunterricht nicht durch die Beine der Lehrerin tauchen. Denn Mädchen und Jungen, deren ungutes Gefühl hier ernst genommen wird, trauen sich eher, bei richtig schlimmen Dingen Hilfe zu holen.

Von atemloser Stille bis zu erleichtertem Lachen reichten die Reaktionen der mehr als 70 LehrerInnen, ReferendarInnen und SchulsozialarbeiterInnen. Sie nahmen wertvolles Fachwissen mit in ihren Berufsalltag und die Erkenntnis, dass, wenn es brennt, Fachberatungsstellen wie unsere an ihrer Seite stehen. Am Ende der Fortbildung war klar, Prävention lohnt sich und ist eine spannende Aufgabe.

30 Jahre Frauenhaus Arnsberg

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Ansprache des Regierungspräsidenten Herrn Hans-Josef Vogel:

Ansprache Regierungspräsident H.-J. Vogel - 30 Jahre Frauenhaus Arnsberg.pdf

 

Jahresrückblick:

Jahresrückblick - 30 Jahre Frauenhaus Arnsberg.pdf

 

 

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30 Jahre ist es nun her, dass das erste und einzige Frauenhaus im Hochsauerlandkreis eröffnet wurde. Seit dem 01. Dezember 1987 können von Gewalt betroffene Frauen somit auch in Arnsberg einen Frauenhausplatz finden.

Wir blicken auf unser 30. jähriges Jubiläum mit einem weinenden als auch einem lachenden Auge. Mit einem weinenden Auge deshalb, weil Gewalt gegen Frauen nicht weniger geworden ist. Eher im Gegenteil. Die Frauenhäuser in NRW sind aktuell oft voll ausgelastet. Für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, wird es immer schwieriger einen Platz zu finden. Gewalt gegen Frauen findet noch immer in allen gesellschaftlichen und sozialen Schichten statt, da die herrschenden Strukturen, nach wie vor, männlich dominiert und definiert sind.

Trotz dessen haben wir das 30.- jährige Bestehen des Arnsberger Frauenhauses, am 05. Dezember 2017 in der Arnsberger Kulturschmiede gefeiert. Die Arbeit ist noch immer von großer Bedeutung und wir sind stolz darauf, dass sich das Frauenhaus seit so langer Zeit halten konnte. Mit Sektempfang und netten Begrüßungsworten startete das abendliche Programm. Daraufhin folgte der Kurzfilm „Frauenhaus Arnsberg“, den wir mit Hilfe von Herrn S. Nejadnourifar kreiert haben. Weiter im Programm folgten mit netten Grußworten die stellvertretende Bürgermeisterin Frau R. Goldner, die stellvertretende Landrätin Frau U. Beckmann und mit einer bewegenden Ansprache der Regierungspräsident Herr H.-J. Vogel. Der Abschluss des Abends erfolgte durch Senay Duzcu. Sie ist die erste weibliche türkische Stand-up Comedian in Deutschland und hat die Kulturunterschiede aus Sicht einer türkischen Frau auf zweideutige witzige Art und Weise präsentiert. Mit dankenden Worten und Fingerfood ließen wir den Abend ausklingen.

Vielen Dank an alle Gäste die unserer Einladung gefolgt und so zahlreich erschienen sind. Weiter danken wir allen Unterstützerinnen und Unterstützern: dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der Stadt Arnsberg, dem Hochsauerlandkreis, allen Unternehmen & Organisationen, sowie jeder Einzelperson, die uns mithilfe von Zuwendung und Spenden ermöglichen den Frauen und Kindern gute Arbeit leisten zu können.

Ebenso ein großes Dankeschön an die Vorstandsfrauen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das Bestehen des Frauenhauses sichern.

Wir wünschen allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in das Jahr 2018.