Filmvorführung "FEMALE PLEASURE"

Fünf Kulturen, fünf Frauen, eine Geschichte

„Der Film setzt ein wichtiges Statement gegen die Bevormundung, Einschränkung und Ausbeutung der Sexualität von Frauen in den verschiedenen Religionen.“ Amnesty International

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbar positiven Energie und aller Kraft setzen sich die Frauen für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein und zahlen dafür einen hohen Preis. Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt werden die Mechanismen aufgezeigt, die die Situation der Frau kultur- und religionsübergreifend bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.

Ein Film für Frauen und Mädchen ab ca. 16 Jahren. Mehrsprachig, mit deutschen Untertiteln.

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Eine Veranstaltung der Frauenberatung und des Frauenhauses Arnsberg zum Internationalen Frauentag

 

Termin:   Dienstag, 10. März 2020

                 17.00 Uhr Empfang und Begrüßung

                 18.00 Uhr Filmvorführung

Ort:          Cineplex-Residenz Kino Arnsberg

                 Rumbecker Straße 6a

                 59821 Arnsberg

Kosten:   6,50 €

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One Billion Rising

OBR

Jede dritte Frau wird in ihrem Leben Opfer von Gewalt. One Billion Rising fordert ein Ende aller Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Gleichstellung und Gleichberechtigung. Daher gehen am 14. Februar Frauen weltweit auf die Straßen um darauf aufmerksam zu machen.

Die Mitarbeiterinnen des Arnsberger Frauenhauses schlossen sich in diesem Jahr den Kolleginnen der Frauen-und Mädchenberatungsstelle Unna an um dort auf dem Marktplatz gegen Gewalt an Frauen zu tanzen.

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Mädchen und Jungen lernen das "NEIN" sagen

Sechs neue Partner*Innen fördern Präventionsprojekt an sechs weiteren Grundschulen

Im neuen Jahr werden die Mädchen und Jungen von sechs weiteren Grundschulen lernen, auf ihr Bauchgefühl zu hören, wenn sich etwas „komisch“ anfühlt. Sie werden sich die „Drei Fragen“ stellen, bevor sie etwas Neues spielen oder erkunden. Und nicht nur sie, auch ihre Eltern lernen eine Menge dazu.

Mädchen und Jungen werden gestärkt, „brenzlige“ Situationen besser zu erkennen, „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen, wenn jemand sie „komisch“ berühren möchte. Sie lernen mit viel Spaß von einem Schauspielerpaar der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück im Unterricht, wie wertvoll ihr Körper ist, und wie sie sich im Alltag wehren können.

Damit die Grundschullkollegien fachlich gut aufgestellt sind für das wichtige Thema und im Anschluss weiter präventiv arbeiten können, erhalten sie eine 1,5 tägige Fortbildung und eine „Schatzkiste“ mit Bücher, Spielen und Unterrichtsmaterialien zur Prävention.

Als Projektpartner*Innen konnten wir neben dem Zonta Club folgende Sponsoren gewinnen:

  • Die Arnsberger Lions sponsern die Adolf-Sauer-Schule
  • Die Neheimer Lions sponsern die Grundschule Moosfelde
  • Die Bürgerstiftung Arnsberg sponsert die Röhrschule Hüsten
  • Die Bürgerstiftung Sundern sponsert die Kath. Grundschule Hachen
  • Die Bürgerstiftung Warstein sponsert die Lioba Grundschule Warstein
  • und die Ursel-Steinberg-Stifung sponsert die Michaelschule Neheim

Wir danken für die tolle Unterstützung!

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Stressreduktion durch Yoga

Die Frauen, die ins Frauenhaus flüchten, haben sehr traumatische Erfahrungen gemacht. Diese Traumatisierungen können teilweise durch überwältigende Erinnerungen unkontrollierbare Körperreaktionen auslösen. Die extremen Reaktionsmuster können verursachen, dass das körperliche Erleben emotional abgespalten wird und sich ein Gefühl von Taubheit und Nichtexistenz von Körperteilen oder ganzen Körperregionen einstellt.

Annette Wagner, Inhaberin der Yogaschule Arnsberg, hat unseren Frauen ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Zeit, um zur Ruhe zu kommen, sich zu zentrieren und im Hier und Jetzt anzukommen. In einem 10-wöchigen Kurs konnten unsere Frauen mit Achtsamkeit und Konzentration Ihre Selbstwahrnehmung erhöhen und damit Stress und Belastungsmuster im Alltag erkennen und abbauen.

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Yoga Frau

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Funkelnde Augen bei Groß und Klein

Das Frauenhaus hat auch in diesem Jahr für alle Frauen und Kinder eine Weihnachtsfeier organisiert.

Der Weihnachtsbaum wurde geschmückt. Mit viel Weihnachtsgebäck und gemeinsamer musikalischer Einstimmung ("In der Weihnachtsbäckerei") ging es für alle in die besinnliche Zeit des Jahres.

Wir freuen uns, dass die Kinder auch in diesem Jahr im Rahmen der "Wishtree-Aktion" tolle Geschenke erhalten haben und mit funkelnden Augen für einen Moment die belastende Situation vergessen konnten. Wir möchten uns daher im Namen aller Frauen und Kinder für diese Möglichkeit bedanken.

In diesem Sinne wünscht das Frauenhaus-Team ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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Weihnachtsbaum

Wo hört der Spaß auf?

Präventionsveranstaltung im St. Ursula Gymnasium

 

Groß war das Interesse der Schülerinnen und Schüler des St. Ursula Gymnasiums, etwas über den Zusammenhang von KO- Tropfen und anderen Drogen und sexuellen Übergriffen zu erfahren. Und darüber, welche Hilfen es gibt, wenn mal etwas passiert ist.

Dr. Norbert Peters, Chefarzt der gynäkologischen Abteilung im Klinikum Hochsauerland, beschrieb in seinem Vortrag die Wirkung von KO- Tropfen, wies aber anhand internationaler Studien nach, dass Alkohol eine weit größere Rolle bei sexuellen Straftaten spielt. Er warb dafür, medizinische Soforthilfe im Krankenhaus zu nutzen, das Tag und Nacht erreichbar sei, und versicherte, dass dort die ärztliche Schweigepflicht gelte und nichts passiere, was das Mädchen oder der Junge nicht wolle. Falls jemand an eine Strafanzeige denke, gäbe es auch die Möglichkeit der Anonymen Spurensicherung.

Nach dem anschaulichen und sehr informativen Vortrag von Dr. Peters gab es für die rund 40 Schülerinnen und Schüler der EF (10. Klasse) drei geschlechtergetrennte Workshops mit Karola Enners und Uschi Plenge von der Frauenberatung Arnsberg und Norbert Plaßwilm von der Familienberatungsstelle. Hier ging es darum, auch bei Verabredungen und sexuellen Kontakten auf das eigene Bauchgefühl zu achten, Grenzen zu setzen, wenn etwas unangenehm ist, und die Grenzen des anderen zu respektieren.

Ein Dankeschön an das SUG und Renate Meesker, die innerhalb der Schule für die Durchführung verantwortlich war.

 

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Frei leben ohne Gewalt

Dankeschön an alle Kooperationspartner zum gemeinsamen Aktionstag am 28.11.19

Den Aktionstag zum Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“ gemeinsam im Anton-Schwede Haus in Neheim gestalten war unser gemeinsames Ziel, um auf das Thema Gewalt gegen Frauen, insbesondere von Frauen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. In Kooperation mit verschiedensten Einrichtungen der Behindertenhilfe wie Caritas, Lebenshilfe, Apo Care, AWO Tagesstätte, Sozialwerk St. Georg, Förderkreis Psychische Gesundheit aus Arnsberg und Umgebung meldeten sich über 70 Frauen mit Behinderungen an.

Unter dem Motto „frei leben ohne Gewalt“ ging es in acht Workshops um Themen wie Selbstbestimmung, Entscheidungsfreiheit und den Mut, sich selbst zu behaupten. Diesen Themen begegnen alle Frauen in unserer Gesellschaft. Frauen mit Behinderungen sind noch viel häufiger von Gewalt betroffen als Frauen der Durchschnittsbevölkerung, das belegen Studien.  Dies nahmen wir zum Anlass, gemeinsam gegen Gewalt an Frauen aufzustehen und die Bedürfnisse und Sichtweisen der Frauen mit Behinderung zu Gehör zu bringen.

Am Ende des Aktionstages waren der Bürgermeister und die Presse gekommen, um die Wünsche und Forderungen der Teilnehmerinnen für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben in Arnsberg zu hören und im Rahmen der Möglichkeiten anzugehen. Die Idee eines inklusiven Stadtspazierganges um Schwachstellen in Bezug auf Barrierefreiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum zu erkennen und zu verändern war ein Vorschlag des Bürgermeisters, um schon bald Veränderungen anzustoßen.

Weitere Forderungen nach mehr Entlohnung für ihre Arbeit, um eigenständiges Wohnen und die Teilhabe an Freizeit zu leben sowie der Wunsch nach vertrauensvollen und wertschätzenden Beziehungen oder Freundschaften sind viel weitreichender und schwerer anzugehen. Sie richten sich an das Miteinander in unserer Gesellschaft und an die Bundes-, Landes- und örtliche Politik.

Es bleibt ein langer Weg, bis die selbstverständliche Teilhabe und ein gewaltfreies selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft gelingt. Wir bleiben dran! Gemeinsam!

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Das Frauenhaus informiert Bürgerinnen und Bürger in Brilon

Auch die klirrende Kälte hat die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses nicht davon abgehalten die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Brilon auf das Frauenhaus, als einziges im Hochsauerlandkreis, und die Hilfe bei häuslicher Gewalt aufmerksam zu machen.

Viele Frauen jeden Alters konnten erreicht werden, indem sowohl Flyer als auch Tamponproben mit der Telefonnummer auf dem Wochenmarkt verteilt wurden.

Wir möchten uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für den offenen und interessierten Austausch bedanken!

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Brilon

Jahrestagung Autonomer Frauenhäuser Deutschland

Das Frauenhaus in Arnsberg war am 12. November 2019 beim Fachtag im Rahmen der Jahrestagung Autonomer Frauenhäuser in Deutschland.

Das Thema der Veranstaltung war "Femizide verhindern-Möglichkeiten von Prävention und Intervention". In den Vorträgen wurde darauf eingegangen, welchen Beitrag Wissenschaft und Forschung zur Verhütung von Femiziden leisten kann. Außerdem wurde das Verhältnis zwischen Femizid und Strafrecht verdeutlicht, insbesondere die Betrachung möglicher Mordmerkmale.

Auch in diesem Kontext wurden die Zugangshürden zu Schutz vor Gewalt durch Platzmangel, fehlende Finanzierung und weitere Barrieren in der Frauenhausarbeit vor dem Hintergrund der sozialen Arbeit als Menschrechtsprofession verdeutlicht.

Das dieses Thema auch in unserer nahen Umgebung aktuell ist zeigen die schlimmen Nachrichten vom 10.11.2019. In Bergkamen wurde eine 50-jährige Frau von ihrem Ehemann ermordert, vermutlich weil diese Trennungabsichten hatte.

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JAF

Recht auf ein Leben ohne Gewalt

Auch im Hochsauerlandkreis ist für viele Frauen und ihre Kinder das eigene Zuhause ein gefährlicher Ort, denn Gewalt gegen Frauen ist auch heute noch ein gesellschaftliches Problem, was weitreichende Folgen für die betroffenen Frauen und deren Kinder hat.

Jede vierte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Partnerschaftsgewalt erlebt. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten.

Seit 35 Jahren engagiert sich der Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. gegen Gewalt an Frauen und deren Kindern.

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2019 macht das Frauenhaus Arnsberg durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsaktion auf die Gewalt gegen Frauen und vor allem die Hilfe bei häuslicher Gewalt aufmerksam.

Im Arnsberger Stadtgebiet wird an der Heckfläche eines Busses das Plakat des Frauenhauses zu sehen sein. In Brilon, Bestwig und Schmallenberg machen Plakate in den Bussen auf das Frauenhaus aufmerksam.

Den ganzen November werden wir darüber hinaus auf den Toiletten in der Arnsberger Gastronomie kleine Tampon-Packungen mit der Telefonnummer des Frauenhauses auslegen.

Obwohl es seit 32 Jahren das Frauenhaus in Arnsberg gibt, wissen viele Frauen nicht über den Schutz, die Beratung und die Unterkunft des Frauenhauses Bescheid. Deshalb ist es um so wichtiger, durch Öffentlichkeitsarbeit auf die unverzichtbare Hilfemöglichkeit und die Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

Da die Finanzierung von Frauenhäusern immer noch nicht gesetzlich garantiert ist und auf freiwilligen Leistungen des Landes, des Kreises und der Stadt Arnsberg basiert, ist der Verein Frauen helfen Frauen e.V. auf Spenden angewiesen.

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Tampon

 

Buswerbung

"Selbstbehauptung schützt die eigenen Grenzen"

Präventionsworkshops in der Caritas Werkstatt Meschede

Insgesamt 20 Frauen konnten sich Anfang November in zwei Gruppen zum Thema Gefühle und Grenzen erproben. Mit ganz verschiedenen Übungen spürten sie ihren Grenzen nach. Sie veränderten Situationen zum Besseren für sich, indem sie auf ihre Intuition hörten und ihrem Bauchgefühl vertrauten. Die eigene Gesichtsmimik, die Körperhaltung und der Gebrauch der Stimme sind starke Mittel gegen Grenzüberschreitungen.

Sich gegenüber anderen abzugrenzen und zu behaupten, z.B. Nein zu sagen, war in vertrauter Atmosphäre möglich. Mit viel Spaß und Offenheit ging es ganz leicht nachzuspüren, was jede einzelne braucht und wie unterschiedlich jede ist.

Dies in den Alltag mitzunehmen und sich zu behaupten ist eine große Herausforderung, die immer leichter wird, je häufiger man es macht.

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Frauenhaus Ahoi!

Die letzten schönen Tage der Herbstferien konnten die Frauen und Kinder des Arnsberger Frauenhauses bei einer Schifffahrt erleben. Auf dem Möhnesee konnten sie bei Kaffee und Eis entspannen und die schöne Umgebung genießen.

 

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"Wo hört der Spaß auf?"

 

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Präventionsworkshops an der Agnes-Wenke-Schule in Neheim

Wenn man an sexuelle Gewalt denkt, ist der erste Gedankenimpuls möglicherweise eine Vergewaltigung durch einen fremden Täter. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine Form von sexueller Gewalt. Schaut man genauer hin, so fangen Angriffe auf die sexuelle Selbstbestimmung schon früher an. Mädchen, die sich in einer Beziehung befinden, genießen die Zärtlichkeit, die gemeinsamen Aktivitäten und die Liebe, die ihnen entgegengebracht wird. Dabei trauen sie sich oft nicht zu sagen, wenn sie bestimmte Zärtlichkeiten nicht erwünschen.

Um Mädchen gegenüber ihrem eigenen Gefühl und die Durchsetzung ihrer Grenzen zu sensibilisieren, führte Lena Baader von der Frauenberatung vor den Herbstferien zwei Workshops für Schülerinnen der 7.Jahrgangsstufe an der Agnes-Wenke-Schule durch.

Unter dem Titel „Wo hört der Spaß auf?“ beschäftigten sich die insgesamt 40 Mädchen mit Fragen rund um das Thema sexuelle Selbstbestimmung. Mit Hilfe von Körperübungen lernten die interessierten Schülerinnen achtsam für ihre eigenen Gefühle zu werden, diese ernst zu nehmen und ein Gespür für die eigenen Grenzen zu entwickeln. Es wurde geübt wie eigene Grenzen durchgesetzt werden können und besprochen, wo sich Betroffene und Angehörige Hilfe suchen können. 

Auf Grund der positiven Erfahrungen mit der Durchführung des Präventionsworkshops wird dieser in Zukunft auch in weiteren Jahrgangsstufen der Agnes-Wenke-Schule durchgeführt. Wenn Sie Interesse haben, dass der Workshop auch an Ihrer Schule stattfindet, wenden Sie sich gerne direkt an die Frauenberatung.

 

Lieblingsgerichte von Albanien bis Zypern

„Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich, daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.“

Das Frauenhaus bietet Frauen und ihren Kindern Schutz vor Gewalt, Unterkunft und Beratung. Die Frauen und Kindern, die zu uns kommen stammen aus unterschiedlichen Ländern. Die meisten von ihnen haben landestypische Essgewohnheiten oder befolgen religiöse Essgebote.

Trotz der schweren Umstände ist es gelungen mit den Frauen dieses Buch zu kreieren.  Unter dem Motto „Kochen verbindet“ möchten wir den interkulturellen Austausch fördern und gegenseitiges Verständnis schaffen.

Wenn Sie Interesse an diesen kulinarischen Besonderheiten haben und zusammen mit Ihren Freunden, Familien und Bekannten gemeinsam einkaufen, kochen und essen möchten melden Sie sich bei uns!

Das Kochbuch können Sie gegen eine kleine Spende erhalten.

Guten Appetit!

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Kochbuch

Im neuen Schuljahr geht’s weiter

Lions Club Arnsberg- Sundern fördert Präventionsprojekt an der Adolf-Sauer-Schule

 

Wie wichtig es ist, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, wird durch die Berichte über die Verbrechen von Lügde fast täglich deutlich.

Das Grundschulprojekt „Mein Körper gehört mir!“ stärkt Mädchen und Jungen auf einfühlsame Weise, ermutigt sie, aufs Bauchgefühl zu hören, „Nein“ zu sagen und Hilfe zu holen.

 

Im letzten Schuljahr wurde das Projekt mit Unterstützung des Zonta- Clubs an der Grundschule Müggenberg- Rusch durchgeführt. Es besteht aus einer anderthalbtägigen Fortbildung des Kollegiums, einem Elternabend, drei theaterpädagogischen Einheiten der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück www.tpw-osnabrueck.de im dritten und vierten Schuljahr und einer „Schatzkiste“ mit pädagogischen Materialien für die weitere Präventionsarbeit.

Der begeisterte Bericht der Schulleiterin Sabine Buchstein Leonhardt auf einem Treffen möglicher Sponsoren im Juni hatte auch den Lions Club davon überzeugt, dass es richtig ist, bei den Kindern anzufangen.

 

Am 4. September 2019 trafen sich der Präsident des Lions Clubs Arnsberg- Sundern, Dr. Ortwin Ruland, die Schulleiterin der Adolf- Sauer- Schule, Kirsten Braukmann, die Vorsitzende des Fördervereins, Jenny Löhrwald- Homburg und Uschi Plenge von der Frauenberatung Arnsberg.

Sie verständigten sich darauf, das Präventionsprojekt im zweiten Schulhalbjahr durchzuführen und verabredeten die entsprechenden Termine. Uschi Plenge, die in der Frauenberatung für das Projekt verantwortlich ist, wird die Fortbildung und den Elternabend durchführen.

Ganz besonders erfreulich ist, dass der Lions Club seine Unterstützung für vier Jahre zugesagt hat, so dass alle jetzt eingeschulten Kinder teilnehmen können.

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KFD St. Johannes spendet für „Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V.“

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Wir freuen uns über die Spende der KFD St. Johannes, die mit dem Projekt „Suppe statt Braten“ viele Spenden gesammelt haben. Mit weiteren Aktionen konnten diese noch erhöht werden. Am 4.9.19 überreichten Marlies Rath und Vera Kloke einen Scheck über 350,-€ an die Mitarbeiterin Karola Enners. Diese informierte und berichtete über die Notwendigkeit der Hilfen. Im Besonderen standen dabei Angebote der Frauenberatung, Schutzmöglichkeiten des Frauenhauses und Hilfen für Frauen und Kinder im Mittelpunkt.

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Waffel- und Infostand im Brückencenter

Waffelstand 

Am 02.09.2019 standen wir Mitarbeiterinnen vom Frauenhaus mit einem Infostand im Brückencenter in Arnsberg. Bei leckeren Waffeln haben wir interessierte Bürgerinnen und Bürger über unsere Arbeit im Frauenhaus informiert.

Die von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder, die ins Frauenhaus flüchten, haben häufig nichts als ihre Kleidung die sie am Körper tragen bei sich. Besonders wenn sie abends oder am Wochenende flüchten, ist ihnen sehr damit geholfen, wenn ein paar Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel vorhanden sind.

Wir bedanken uns ganz besonders bei den vielen Spenderinnen und Spendern, die zahlreiche Shampoos, Zahnpasta, Zahnbürsten, Konserven etc. für unsere Frauen und Kinder abgegeben haben! Vielen Dank!

Da uns eine Nachfrage besonders häufig erreicht hat, möchten wir darauf aufmerksam machen, dass wir natürlich auch gerne Spenden außerhalb solcher Aktionen entgegen nehmen. Melden Sie sich hierzu doch einfach gerne in unserem Büro.

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