Anonyme Spurensicherung
Im gesamten Hochsauerlandkreis besteht seit 2016 neben der medizinischen Soforthilfe auch die Möglichkeit der anonymen Spurensicherung für Betroffene nach sexualisierter und / oder körperlicher Gewalt. Im unten genannten Krankenhaus haben Betroffene sexualisierter und / oder körperlicher Gewalt die Möglichkeit, die Spuren zu dokumentieren und zu sichern, dass sie für ein späteres Strafverfahren rechtswirksam sind. Wir empfehlen daher, die Kleidung nicht zu wechseln und möglichst nicht zu duschen, damit die Spuren gesichert werden können.
Die vom Krankenhaus sichergestellten Spuren werden anonymisiert in einem rechtsmedizinischen Institut für 5 Jahre aufbewahrt. Das Verfahren ist kostenlos. Auf diese Weise gewinnen die Betroffenen mehr Zeit zu überlegen, ob sie die Tat anzeigen wollen. Wir empfehlen in jedem Fall, sich medizinisch in einem Krankenhaus versorgen zu lassen, um Infektionen oder Wunden zu behandeln.
Eine sehr gute Unterstützung kann es sein, sich von einer vertrauten Person begleiten zu lassen. Melden Sie sich im folgenden Krankenhaus:
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Karolinen-Hospital Hüsten, Tel.: 02932 9520
Die Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstellen bieten psychische erste Hilfe an und beraten Sie gerne bezüglich Ihrer Handlungsmöglichkeiten. Hier können Sie über Ihre Erfahrungen und Ängste sprechen und alltagsorientierte Hilfen zur Stärkung Ihrer eigenen Wahrnehmung und Sicherheit bekommen.
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Frauenberatung Arnsberg 02932 / 89 87 703
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Frauenberatung Meschede 0291 / 52171
